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Erste Erfahrungen: 28. November 1999

Das Desktop-Konzept funktioniert:


Die Schülerinnen und Schüler haben gelernt, das Verhalten der Computer zu analysieren und zu interpretieren.

Ein Beispiel:
Beim Logout (Abmelden) kommt es vor, daß die Programme "Netscape" und "GNU-Chess" nicht terminieren. Sie laufen als sog. Zombie-Prozesse im Hintergrund "blind" weiter und verbrauchen Speicher und Rechnerzeit. Durch

sind die Mitarbeiter der Schülerfirma in der Lage, ohne Hilfe von außen die Netzwerk-Clients stabil zu halten.

Das Netzwerk selbst läuft durchgehend 7x24. Es umfaßt aktuell 1 Linux-Server und 5 Linux-Clients. Seit der letzten Hardware-Erweiterung vor 47 Tagen wurde kein Rechner gebootet.

Die Schülerfirma transferiert über ihre 33,6 kB-Standleitung derzeit monatlich etwa 350 MB mit steigender Tendenz. Es wird zu erörtern sein, wann die Einrichtung einer ISDN-128kB-Leitung unumgänglich wird. Dabei sollte jedoch gewährleistet sein, daß die Transparenz der Übertragungsvolumina erhalten bleibt. Denn bisher provoziert die stabile, relativ langsame Leitung und die Sichtbarkeit der Leituntgsauslastung fruchtvolle und didaktisch sinnvolle Diskussionen unter den Schülerinnen und Schülern über die Durchführung großer Downloads.

Die Etablierung einer WWW-Redaktion wurde im November angeschoben. Das Bewußtsein über die Möglichkeiten des Publizierens erschließt sich dabei vorwiegend über die Praxis. Die Schülerinnen und Schüler erlernen mit relativ einfachen Werkzeugen ("Netscape-Composer") ein Grundverständnis des WWW. Der Komplex "der Empfänger ist gleichzeitig auch Sender", der viele Internet-User verwirrt, ist als sportliche Herausforderung angekommen: eine kleine Gruppe hat "Feuer gefangen" und wird sich in den kommenden Wochen um die THINK-AG-Homepage kümmern.

Die User-Administration mit dem angepaßten Programm "Webmin" funktioniert ohne Probleme. Mit NFS und NIS (yp) verwaltet die THINK-AG damit einen professionellen Internet-Desktop.

Probleme können gut gemeinte Spenden an nicht geeigneter Hardware verursachen. Zwischen dem Zuviel an Technik (s.a. "Schule ans Netz") und dem Verspenden veralteter Technologie (486er, PS1-Drucker etc.) liegt der Bereich, in dem im Projekt THINK-AG Technologie sinnvoll eingesetzt wird. Deshalb haben der Schülerclub BREAK und LETRAS gemeinsam eine Liste erstellt, die die Anforderungen an die integrierbare Hardware enthält.

Die nächsten Schritte könnten unserer Meinung nach z.B. sein:

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28. November 1999  -  ws@letras.de