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3.2. Ausfallsicherheit

Voraussetzung für den Betrieb einer analogen Standleitung ist, daß man über das Know-How verfügt, die Verbindung nicht nur in Betrieb zu nehmen, sondern auch aufrechtzuerhalten. Denn zum Einen sichert die Telekom nur 96% Ausfallsicherheit zu - dies entspricht 2 Wochen Ausfall pro Jahr. Zum Anderen kommt es durch versehentliche Fehlbedienung, Stromausfall usw. immer wieder zu Unterbrechungen.

LETRAS betreibt in Berlin und Frankfurt/M. solche Standleitungen bei Firmen und Organisationen.

Die dabei eingesetzten Modems vom Typ "USR V.Everything" bilden dabei die hardware-technische Voraussetzung, Billig-Modems sind i.d.R. nicht für Standleitungen geeignet und verursachen Endlosschleifen durch nachlässig programmierte Steuersoftware im Innern der Modems.

Zur weiteren Steigerung der Verfügbarkeit und zur automatisierten Störungsbehebung hat LETRAS eine Software-Lösung unter Linux entwickelt, die von beiden Seiten einer Standleitung die Erreichbarkeit der jeweils anderen Seite über die verschiedenen Layer des TCP/IP-Protokolls überwacht und bei einer Störung die Verbindung automatisch wiederaufbaut.

LETRAS installiert diese Software-Lösung zur Leitungsüberwachung im Projekt "Schülerfirma THINK-AG" kostenlos.

Software-technisch handelt es sich bei der Überwachung von Standleitungen um eine Kollektion von Programmen, die in kurzen Zeitintervallen differenziert überprüft, ob

Im Falle einer Störung leitet die Software - je nach Art und Schwere einer Störung - automatisch die notwendigen Schritte zur Selbstreparatur ein.

Die Programmlogik ist stringent genug, daß sich auch nach einem Reboot - sei er gewollt oder durch Stromausfall bedingt - die Standleitung immer wieder von selbst aufsetzt, unabhängig von Art und Dauer der Unterbrechung.

Insgesamt ermöglicht das Programmpaket über Monate und Jahre hinweg einen reibungslosen, kontinuierlichen Betrieb.

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2. Juni 1999
Letze Bearbeitung: 16. Februar 2000.